Archiv für den Monat: Februar 2016

Unlautere Telefonwerbung, Datenmissbrauch und der K(r)ampf mit den Zeugen- wie können sich Unternehmen wehren?

Werbeanrufe auf dem privaten Anschluss und aufdringliche Haustürwerbung empfinden die meisten Verbraucher als Belästigung. Aber auch für Unternehmen ist es nicht nur ärgerlich, sondern auch wirtschaftlich oftmals nur schwer zu verkraften, wenn Mitbewerber mit unseriösen Direktmarketingaktionen auf ihre Bestandskunden losgehen. Auch bei der Verfolgung von Missbrauchsfällen bzgl. personenbezogener Daten in Wettbewerbsverhältnissen geht es ohne die Betroffenen nicht.
Telefonwerbung ist nur zulässig, wenn der Verbraucher dem Anrufer vor dem Anruf seine ausdrückliche Einwilligung schriftlich oder mündlich erklärt hat, § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG. Unternehmen können aber nicht nur gerichtlich nur mit Hilfe von Zeugen erfolgreich gegen unlautere Telefonwerbung vorgehen. Auch der Datenmissbrauch kann wettbewerbsrechtlich relevant sein, § 4 Nr. 11 UWG.

Doch in dieser scheinbaren Selbstverständlichkeit stecken oftmals die größten Hürden für einen Wettbewerbsprozess. Wie komme ich als Unternehmen an Zeugen aus dem Kundenkreis, die bereit sind, eine Aussage, ggf. per eidesstattlicher Versicherung,  vor gericht zu machen? Wie erkenne ich, ob ein Zeuge „gerichtsfest“ ist? Welche Fallen gilt es zu vermeiden?

Hier kann Ihnen der erfahren Berliner Werberechtsexperte, Rechtsanwalt Oliver Baustian, mit seine rlangjährigen Expertise konkrete branchenspezifische Hilfestellungen geben, damit sich auch Ihr Unternehmen  den Kampf gegen unlauteren Wettbewerb als erfolgreichen Schutz der Verbraucherinteressen an die Brust heften kann. Denn stets gilt: Es stärkt in jedme Fall die Kundenbindung, wenn Verbraucher das Gefühl bekommen, das Unternehmen engagiert sich für den Verbraucherschutz.

 

Gern helfe ich Ihrem Unternehmen weiter. Kontaktieren Sie mich über:

Mail: oliver.baustian@orthkluth.com

Telefon: 030-20609700

 

Aktuelles Seminar zum Datenschutzrecht und Scoring April 2016

Scoring für Ihr Marketing -rechtssichere Strategien für ein zielgruppengenaues Marketing:

Unternehmen können es sich heute nicht mehr nicht leisten, Unsummen für Werbung auszugeben, die nicht die richtige Zielgruppe erreicht. Kundenspezifisches Marketing ist daher unverzichtbar geworden – aber welche Informationen und Daten können legal verwendet werden, ohne Probleme mit dem Datenschutz zu bekommen? Wie ist die Rechtslage an der Schnittstelle zwischen Datenschutz und Wettbewerbsrecht?

In einem neu konzipierten Seminar erfahren Sie durch mich und zwei versierte Marketing-Experten von der Agentur Panadress aus München und Acid21 aus Berlin, wie Daten zukünftig effizienter für Marketingstrategien agenutzt werden können.

Die Veranstaltung findet wahlweise in München und in Lüneburg statt.

 

Details zur Anmeldung, Anreise und den Kosten finden Sie auf den nachfolgenden Seminar-Flyern zum download:

Ich würde mich freuen, Sie Ende April 2016 bei einer der beiden Veranstaltungen zu begrüßen.

Seminar Lüneburg

Seminar München

Streitbeilegung bei Online-Vertragsabschlüssen: Neue Informationspflichten für Online-Shop-Betreiber

Seit dem 9. Januar 2016 gilt die Verordnung (EU) Nr. 524/2013 über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten.
Die Verordnung gilt für die außergerichtliche Streitbeilegung von Streitigkeiten über vertragliche Verpflichtungen aus Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen zwischen Verbrauchern und Online-Händlern.
Zweck der Verordnung ist die Erreichung eines hohen Verbraucherschutzniveaus im europäischen digitalen Binnenmarkt. Mit der Möglichkeit einer Online-Streitbeilegung (OS) soll eine einfache, effiziente, schnelle und kostengünstige außergerichtliche Lösung für Streitigkeiten angeboten werden.

Der Link zur Online-Streitbeilegungsplattfrom (OS-Plattform) muss für den Verbraucher leicht zugänglich sein. Die Informationen sind auch möglichst gebündelt anzugeben.

Für Rückfragen zur Umsetzung der neuen EU-Vorgaben bei Online-Shops stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.