Online-Marketing

Aktuelles Seminar zum Datenschutzrecht und Scoring April 2016

Scoring für Ihr Marketing -rechtssichere Strategien für ein zielgruppengenaues Marketing:

Unternehmen können es sich heute nicht mehr nicht leisten, Unsummen für Werbung auszugeben, die nicht die richtige Zielgruppe erreicht. Kundenspezifisches Marketing ist daher unverzichtbar geworden – aber welche Informationen und Daten können legal verwendet werden, ohne Probleme mit dem Datenschutz zu bekommen? Wie ist die Rechtslage an der Schnittstelle zwischen Datenschutz und Wettbewerbsrecht?

In einem neu konzipierten Seminar erfahren Sie durch mich und zwei versierte Marketing-Experten von der Agentur Panadress aus München und Acid21 aus Berlin, wie Daten zukünftig effizienter für Marketingstrategien agenutzt werden können.

Die Veranstaltung findet wahlweise in München und in Lüneburg statt.

 

Details zur Anmeldung, Anreise und den Kosten finden Sie auf den nachfolgenden Seminar-Flyern zum download:

Ich würde mich freuen, Sie Ende April 2016 bei einer der beiden Veranstaltungen zu begrüßen.

Seminar Lüneburg

Seminar München

Die Tücken der Auszeichnung – zur aktuellen Top-Lokalversorger-Rechtsprechung

Die aktuelle Rechtsprechung des Landgericht Fulda zu den „Top-Lokalversorgern“ im Netz überzeugt:

Wer als Unternehmen im Netz bundesweit mit spezifischen Qualitätsmerkmalen wie regionales Engagement, Servicqualität, kundennähe etc. wirbt, welches er tatsächlich nicht bundesweit, sondern nur sehr lokal an seinem Geschäftssitz erfüllt, täuscht den Verkehr in unzulässiger Weise über sein Unternehmen und seine Produkte und riskiert eine Untersagungsverfügung.

Nähere Informationen zu der auf andere Branchen übertragbare „Top-Lokalversorger-Rechtsprechung“ bekommen Sie hier:

oliver.baustian@orthkluth.com

 

 

Gewinnspiele und unlautere Telefonwerbung – ein Teufelskreis?

Verbraucher können seit langem ein Lied davon singen: Immer wieder melden sich auf dem privaten Telefonanschluss Firmen, deren Namen einem völlig unbekannt sind, um einem Produkte anzubieten, für die man sich nur selten interessiert….Stromverträge, Versicherungen, Zeitschriften, Kreditangebote…..Woher kommen die Anrufer an die persönlichen Daten?

Aber auch Unternehmen ärgern sich über diese Praxis, die das geltende Wettbewerbsrecht zu missachten scheint. Während sie selbst an gezielten Strategien feilen, potentielle Kunden im Direktmarketing erfolgreich anzusprechen, scheinen andere da einen einfachen Trick zu nutzen:

Firma A bietet Strom an, kooperiert dazu mit einem großen Medienkonzern M, der eine Vertriebsplattform für allerlei Produkte wie Stromverträge, Versicherungen, Zeitschriften u.a. anbietet. Dieses Unternehmen kooperiert seinerseits mit einem dritten Unternehmen X, das sich auf die Durchführung selbstkonzipierter Online-Gewinnspiele spezialisiert hat. Nun lässt M Verbraucher anrufen, die an dem Gewinnspiel von x teilgenommen haben und eine Einwilligung für Werbeanrufe durch Sponsoren von X, zu denen auch das Medienunternehmen M zählt, um Werbung beispielsweise für die Stromtarife von A anzubieten. Miut jedem Vertragsabschluss wird eine Provision fällig. So haben alle Beteiligten etwas davon, nur der Wettbewerber von A ärgert sich und fragt sich, ob diese Vorgehensweise rechtlich zulässig ist?

Eine rechtliche Einschätzung über die Zulässigkeit der konkreten Werbeanrufe durch M bei Verbrauchern hängt im Ergebnis von der konkreten Ausgestaltung der vorformulierten Einwilligung in Telefonwerbung ab, die in das Gewinnspiel integriert ist. Der BGH hat sehr restriktive Voraussetzungen geschaffen, die eine ausufernde telefonische Kaltakquise zu Gunsten der Sponsoren des Gewinnspielveranstalters ausschließt.

Für weitere Auskünfte zur rechtssicheren Gestaltung von werbeeinwilligungen und zu den Erfolgsaussichten für die Vorgehensweise gegen unerwünschte entsprechenden Methoden durch Mitbewerber kontaktieren Sie mich gern:

per Mail: oliver.baustian@orthkluth.com

per Telefon: 030-20609700

 

 

Online mehr verkaufen: 10 nützliche Features für erfolgreiche Onlineshops

Mit einigen einfachen Tricks und Zusatzfunktionen kann die Conversion-Rate von Onlineshops gesteigert werden. Die Onlineshop-Agentur ACID21 hat die wichtigsten Tipps für mehr Umsatz im Netz zusammengefasst.

Laut einer Studie zum Einkaufsverhalten von deutschen Online-Kunden würde jeder zweite Deutsche häufiger online bestellen, wenn das Einkaufserlebnis besser wäre. Doch wie begeistert man die Besucher eines Onlineshops? Und wie optimiert man gleichzeitig die Anzahl der Verkäufe?

1) Produktkonfiguratoren: Produkte selbst gestalten
Sowohl bei Händlern als auch bei den Konsumenten immer angesagter sind Online-Konfiguratoren, mit denen sich Kunden ganz einfach personalisierte Produkte selbst erstellen können. Ob Türen oder Schränke nach Maß, individuell gestaltete Telegramme, Grußkarten und T-Shirts oder ansprechende Gravuren – mit Software für Mass Customization lassen sich Kundenwünsche garantiert punktgenau erfüllen.

2) Cross-Selling: “Diese Produkte könnten dich auch interessieren”
Wer mit seinem Onlineshop mehr verkaufen will, sollte auf Cross-Selling zurückgreifen und Kunden zusätzlich interessante Produkte vorschlagen. Kurz vor dem Check-Out können ähnliche oder ergänzende Produkte beworben werden, die den Interessen der Kunden entsprechen. Amazon macht es mit „Diese Produkte könnten dich auch interessieren“ oder „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch“ vor. Entsprechen diese Produkte tatsächlich den Interessen des Users, ist die Chance hoch, dass weitere Produkte in den Warenkorb gelegt und gekauft werden. Weil durch diese Methode zusätzlich die interne Verlinkung des Onlineshops verbessert wird, unterstützen Cross-Seller ganz nebenbei noch die Suchmaschinenoptimierung.

3) Newsletter-Funktion: Kunden immer wieder erreichen
Über ein Newsletter-System können interessierte Kunden immer wieder erreicht und aktiviert werden. In Verbindung mit Sonderprämien für Weiterempfehlungen oder Rabatte für treue Kunden – zum Beispiel mit einem Gutscheincode über 10 % – ist ein Newsletter ein effektives und relativ preiswertes Tool zur Erhöhung der Kaufbereitschaft und eine Erweiterung des Kundenstamms.

4) Sonderaktionen, Streichpreise, Verknappung
Sales und Schlussverkäufe jeglicher Art fördern beim Onlinekäufer das Gefühl ein Schnäppchen zu machen. Das Produkt wird dabei mit auffallenden, grafischen Elementen verknüpft, um auf Sonderangebote und Preisreduzierungen aufmerksam zu machen. Es mag sich wie eine triviale Taktik anhören, kann die Verkaufszahlen jedoch erheblich erhöhen.

5) Schneller zum Ziel: Such- und Filterfunktion
Onlineshop-Kunden möchten benutzerfreundliche Websites und Produkte in kürzester Zeit finden. Suchfelder (am besten mit Autocomplete-Funktion) sind daher ein Muss für jeden Onlineshop. Zusätzlich können auch Filterfunktionen bereitgestellt werden, mit denen User das Produktangebot nach Produktkategorien, Farben, Größe, Materialien, Preisklassen und weiteren Spezifikationen sortieren können. Merke: Je schneller der User das gewünschte Produkt findet, desto eher kauft er in Ihrem Onlineshop ein.

6) Warenkorbwert erhöhen: “Versand ab 50 € kostenlos”
Mal ehrlich: Wer will heute noch Versandgebühren bezahlen? Niemand. Deshalb ein einfacher Tipp: Wenn ein Kunde seinen Warenkorb mit Produkten um 40 € gefüllt hat und zum Checkout fortfahren möchte, kann der Kunde mit einer einfachen Meldung darauf hingewiesen werden, dass der Versand ab einem Warenwert von 50 € kostenfrei ist. Das hinzufügen eines weiteren Produkts scheint rational, man spart sich schließlich die Versandkosten und bekommt ein Produkt mehr. Natürlich muss man als Betreiber eines Onlineshops davor abwägen, ob ein solches Angebot rentabel ist.

7) Blog-Funktion: Nützlichen Content bereitstellen
Zu jedem Onlineshop gehört ein Blog mit aktuellen Tipps und Neuigkeiten aus dem Umfeld des Shop-Anbieters. Hier kann auf Produktneuheiten, Topseller, Geschenkideen oder Produktdetails eingegangen werden. Wenn der Content informativ, locker und themengebunden ist, wird der Benutzer mehr Zeit auf der Website verbringen und die Beiträge (inklusive Hinweise auf Ihre Produkte) im besten Fall in sozialen Netzwerken teilen. Mit einem Blog erweitern Sie auf einfache Weise die Zahl der Inhaltsseiten zu Ihrem Onlineshop und damit auch die Reichweite. Und mehr Reichweite führt zu mehr potenziellen Kunden.

8) Expressversand und verschiedene Zahlungsmöglichkeiten
Viele Käufer bevorzugen bestimmte Zahlungsmöglichkeiten. Sind diese nicht vorhanden, sucht sich der potenzielle Kunde schnell einen anderen Shop, der die bevorzugte Zahlungsmöglichkeit anbietet. Deshalb sollten möglichst viele verschiedene Zahlungsmöglichkeiten angeboten werden. Und falls es beim Kunden mal schnell gehen muss, sollte der Webshop die Zusatzoption „Expressversand“ anbieten. So kann die Kaufabbruchrate gesenkt und die Anzahl der Bestellungen erhöht werden. Merke: In punkto Zahlungsmöglichkeiten und Lieferoptionen sollten sich Onlineshops an die User anpassen, nicht anders herum.

9) Responsive Webdesign: Überall verfügbar
Wird der Onlineshop auf Smartphones, Tablets und Desktop-PCs ordentlich dargestellt? Bleibt das Design einheitlich und die Funktionalität auf allen mobilen Endgeräten erhalten? Responsive Webdesign sorgt dafür, dass sich die Benutzeroberfläche eines Shops automatisch an die vielen verschiedenen Screens anpasst und so immer für ein optimales Benutzererlebnis gesorgt wird.

10) Bewertungs- und Kommentarfunktionen
Kunden vertrauen meist den Bewertungen von anderen Kunden, die das Produkt bereits erworben haben. Ist ein Produkt schlecht bewertet, wird eine Bewertungsmöglichkeit den Absatz dieses Produktes verringern. Sind Bewertungen dagegen überragend, können diese ein Kaufimpuls für den Kunden sein. Verknüpft man die Bewertungs- und Kommentarfunktion mit Social Media-Funktionen und werden diese Bewertungen weiterverbreitet, können dadurch erneut Kaufimpulse für potenzielle Kunden entstehen. Bieten Sie Ihren Kunden nicht nur einen Onlineshop – bauen Sie eine aktive Community rund um Ihre Marke auf!

Conversion-Optimierung für Ihren Onlineshop?
Wir von ACID21 sind auf die Konzeption, Umsetzung und Programmierung von Onlineshops spezialisiert. Gerne unterstützen wir Sie bei der Conversion-Optimierung. Kontaktieren Sie uns einfach – wir beraten Sie persönlich.

Stefan G. Meier, Internetagentur ACID21
ACID21 ist eine branchenunabhängige Agentur für E-Commerce, Kommunikation und Software mit Standorten in Berlin und Münster. Als Internetagentur für professionelle Onlineshops schaffen wir mit bedarfsgerechten Lösungen und qualitativ hochwertigen Produkten einen messbaren Mehrwert und das Fundament für mehr Umsatz im Netz.

Die Bestätigungslösung – Ausweitung des § 312b BGB

Seit Inkrafttretens des Gesetzes zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen im Jahr 2009 sind Initiativ-Anrufe durch Unternehmen gegenüber Privatpersonen, solange diese keine ausdrückliche Einwilligungserklärung bzgl. solcher Anrufe abgegeben haben, untersagt. Bei Verstoß gegen dieses Gesetz sind Bußgelder bis zu 300. 000 € möglich.

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